Vom Brot zur Immobilie – Eine Familie mit Tradition

1932 beginnt Ferdinand Fäth sen. im elterlichen Hausbackofen das Backen von Brot, das seine Schwester im Handwagen in der Stadt Aschaffenburg im „Haus zu Haus“-Verkauf anbietet und verkauft. Das Steinbacher Brot Bild öffnen ist geboren, benannt nach dem kleinen Herkunftsort Steinbach hinter der Sonne, ein Ortsteil von Johannesberg, unweit von Aschaffenburg entfernt.

Nach dem Krieg nimmt Ferdinand Fäth sen. die Herstellung des Steinbacher Brot wieder auf. Im Nachkriegsdeutschland sind Lebensmittel rar und so läuft das Geschäft so gut, dass Anfang der 50er Jahre eine Bäckerei in Steinbach gebaut wird. Dort sind anfangs 4 Bäcker und 1 Verkaufsfahrer beschäftigt.

Das Brot wird in den weiteren Jahren schon bis Hanau und vor die Toren Frankfurts verkauft, und zwar nicht mehr direkt an den Kunden vor die Türe, sondern an den aufkommenden Lebensmitteleinzelhandel.

Mit dem Einstieg von Sohn Manfred Fäth und dem großen wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland wächst die Bäckerei schnell und kommt Anfang der 70er Jahre an ihre Kapazitätsgrenzen in Steinbach.

Durch den Verkauf des Steinbacher Brots in den stark wachsenden Lebensmittelketten im Rhein-Main Gebiet wird 1973 in Mainaschaff eine neue Großbäckerei für eine Kapazität von täglich 20.000 Laib Brot gebaut.

Das Familienunternehmen Steinbacher Brot Ferdinand Fäth GmbH und Co. KG wird in den nächsten Jahren mit 130 Mitarbeitern bis zu 50.000 Brote pro Tag herstellen und in 1100 Filialen in eigenen Fahrzeugen täglich verteilen.

Manfred und Ferdinand Fäth jun.
1994
steigt Ferdinand Fäth jun., der Sohn von Manfred Fäth, in das elterliche Unternehmen ein.

Nach 66 Jahren im Familienbesitz wird 1998 die Firma und der im Rhein-Main-Gebiet bekannte Name Steinbacher Brot an die Wendeln-Gruppe in Garrel verkauft.
Das Immobiliengeschäft rückt bereits Ende der 80er Jahre als Nebenerwerb in den Fokus der Familie.